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5+1 Fehler, die Sie beim Schärfen vermeiden sollten!

Beim Schärfen ist es leicht, einige Fehler zu machen, die das Schneidwerkzeug beschädigen und die Schärfe beeinträchtigen können.

Es lohnt sich, mit verschiedenen Körnungen zu arbeiten, um die Arbeit möglichst effektiv zu erledigen. Deshalb beginnen wir beim Schärfen in der Regel mit einem gröberen Schleifband wie P120 oder in bestimmten Fällen sogar mit P60 oder P80, um die Schneidkante bei Messern herauszuarbeiten.

Wann ist ein gröberes Schleifband nötig? Wenn das Messer stark abgenutzt ist oder erheblich Material abgetragen werden muss, empfiehlt es sich, mit einer groben Körnung zu beginnen. Sobald die Schneidkante herausgearbeitet ist und der *Grat über die gesamte Länge auf beiden Seiten sichtbar ist, wechseln wir zu einer feineren Körnung, um die Klinge zu „verfeinern“. Hier genügen oft ein bis zwei Züge pro Seite. Der Grat wird dabei abwechselnd von einer Seite zur anderen gebogen, bevor er abschließend mit einem Lederband und einer Polierpaste entfernt wird, wodurch die endgültige Schneidkante entsteht.

Im Folgenden haben wir einige Fehler gesammelt, die Sie unbedingt vermeiden sollten:

1. Zu hoher Druck.

Ein zu großer Druck auf die Klinge beim Schärfen kann die Schneidkante beschädigen und zu einer Überhitzung führen (dazu unten mehr). Verwenden Sie nur minimalen Druck, wenn Sie das Messer an das Schleifband führen. Sie werden spüren, wenn das Schleifband effektiv arbeitet und der Materialabtrag optimal ist.

2. Verwendung einer ungeeigneten Körnung.

Es ist wichtig, mit verschiedenen Körnungen zu arbeiten, um die Arbeit effizient zu gestalten. Daher beginnen wir oft mit einem gröberen Schleifband wie P120. In bestimmten Fällen, etwa wenn das Messer stark abgenutzt ist oder viel Material von der Klinge entfernt werden muss, kann ein groberes Schleifband wie P60 oder P80 erforderlich sein.

Wann ist ein gröberes Schleifband nötig? Wenn das Messer stark abgenutzt ist oder erheblich Material abgetragen werden muss, empfiehlt es sich, mit einer groben Körnung zu beginnen. Sobald die Schneidkante herausgearbeitet ist und der *Grat über die gesamte Länge auf beiden Seiten sichtbar ist, wechseln wir zu einer feineren Körnung, um die Klinge zu „verfeinern“. Hier genügen oft ein bis zwei Züge pro Seite. Der Grat wird dabei abwechselnd von einer Seite zur anderen gebogen, bevor er abschließend mit einem Lederband und einer Polierpaste entfernt wird, wodurch die endgültige Schneidkante entsteht.

*Grat: Der Grat entsteht, wenn das Material an der Schneidkante so stark ausgedünnt wird, dass ein dünner Metallstreifen an der Kante umklappt. Dieser muss immer entfernt werden, um eine optimale Schneidkante zu erzielen.

3. Zu viel Materialabtrag.

Beim Schärfen sollte darauf geachtet werden, nur so viel Material zu entfernen, wie unbedingt notwendig ist, da dies die Lebensdauer der Schneidwerkzeuge erheblich beeinflusst. Beim Schärfen mit einer Haltevorrichtung wird dies vollständig gelöst, da das Werkstück beim Schärfen immer im gleichen Winkel fixiert wird. Eine gute Beleuchtung ist ebenfalls entscheidend, weshalb wir uns dafür entschieden haben, bei jeder unserer Maschinen eine Arbeitslampe als Standardzubehör beizulegen.

4. Hektik

Geduld ist der Schlüssel! Schärfen erfordert Zeit. Mit der DTG-KS-Produktreihe dauert es nur 2–5 Minuten pro Messer, während das manuelle Schärfen mit Schleifsteinen je nach Erfahrung oft mehrere zehn Minuten in Anspruch nehmen kann. Es ist wichtig, sich beim Schärfen Zeit zu nehmen – keine Eile, kein übermäßiger Druck. Lassen Sie das Schleifmittel die Arbeit machen, wie oben bereits erwähnt.

5. Zu hohe Drehzahl

Die Geschwindigkeit des Schleifbandes oder der Umfangsgeschwindigkeit der Maschine sollte nicht zu hoch sein.

Wenn Werkzeuge bei zu hohen Geschwindigkeiten und falschem Druck geschärft werden, besteht die Gefahr der Überhitzung. Dies zeigt sich oft durch eine bläuliche Verfärbung des Metalls, was zu einer Härtereduktion und damit zu einer geringeren Schnitthaltigkeit führt. Um dies zu vermeiden, kühlen viele Anwender das Werkstück während des Schärfens kontinuierlich.

Die Schleifbandgeschwindigkeit der DTG-KS-Einzelgeschwindigkeitsmaschinen beträgt 5 m/s. Nach unseren Erfahrungen ist dies eine optimale, langsame Geschwindigkeit für das Schärfen, die dennoch effizient genug ist, um effektiv arbeiten zu können.

+1. Falscher Schneidwinkel.

Die richtige Einstellung des Schneidwinkels ist beim Schärfen von entscheidender Bedeutung. Ein zu flacher oder zu steiler Schneidwinkel beeinträchtigt die Funktionalität der Klinge erheblich. Aber welche Schneidwinkel sind eigentlich ideal? Die Antwort darauf finden Sie in diesem Artikel.